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Rettet die Bienen

Rettet die Bienen

Daumenschmaus rettet die Bienen

Das Bienensterben ist ein Fakt, welches einen enormen Einfluss auf das Wohlergehen der Menschheit auf diesem Planeten hat. Nicht weil die kleinen Flieger so putzige Hintern haben und so köstlichen Honig liefern, sondern weil sie einen enormen Einfluss auf die Landwirtschaftsproduktion haben. Ohne Bienen (und andere Insekten) würde der Ertrag an vielen Stellen massiv zurückgehen, denn anders als beim Spargel, kann dieser Mangel nicht durch rumänische Hilfskräfte ausgeglichen werden.

Für das Bienensterben gibt es zahlreiche Gründe. Umweltgifte und der Rückgang von Lebensraum gehören zweifellos zu den wichtigsten. Wen wunderts, dass diese Ursachen menschgemacht sind. Menschen wie Benno Hinrichsmeyer wollen daran etwas ändern und sind dabei nicht ganz selbstlos.

Denn Benno hängt gerne in der Wand: Er ist professioneller Klettertrainer und Routenbauer. Ein Beruf, in welchem seine Hände nicht nur eine wichtige Rolle spielen, sondern auch größter Belastungen ausgesetzt sind. Deshalb ist es für ihn wichtig, dass seine Hände geschmeidig und seine Haut kräftig und gesund bleibt. Eine gute Handcreme ist ihm da ein wichtiges Hilfsmittel, um seine Hauptwerkzeuge im Schuss zu halten.

Weil Benno als Outdoorsportler ein natürliches Interesse an einer intakten Umwelt hat, kam er auf die Idee eine eigen Handcreme, basierend auf natürlichen, umweltgerechten Rohstoffen zu entwickeln. Das Ergebnis ist „Daumenschmaus“, eine feste Handcreme auf der Basis von Bienenwachs. Eine feste Handcreme, welche für höchste Ansprüche für Arbeit und Sport ausgelegt ist.

Warum die Headline: rettet die Bienen?

Benno und seine Freunde, welche das Projekt inzwischen zu einem Unternehmen geformt haben, beschränken sich nicht allein darauf, durch bio-zertifizierte Rohstoffe und das konsequente Vermeiden von jeder Form von unnötigem Abfall (kein Plastik, auf die Verwendung von Verpackung und sonstigem Abfallnebenprodukten wird weitgehend verzichtet. Stichwort: Unverpackt) der Natur keinen Schaden zuzufügen. Sie gehen noch einen Schritt weiter und leisten einen finanziellen Beitrag, die Rettung der Bienen voranzutreiben.

Also eigentlich leisten die Käufer von Daumenschmaus diesen Beitrag. Denn im Verkaufspreis enthalten ist ein fester Beitrag enthalten, mit welche saftige Bienenweiden dauerhaft erhalten bleiben. Konkret entspricht jeder Kauf einer Scheibe des goldenen Daumenschmaus einem Investment in 3 m2 Bienenweide. Wer seine Hände zukünftig mit Daumenschmaus pflegt, schützt also nicht nur seine Hände vor Verfall und vorzeitiger Alterung, sondern auch die Biodiversität.

Wer mehr über die das geförderte Projekt von Daumenschmaus erfahren möchte, kann sich hier ein Bild machen: Gut Wulfsdorf und sein Artenvielfaltsprogramm. Das Gut Wulfsdorf liegt übrigens in 22926 Ahrensburg. Mit Daumenschmaus verkaufen wir also nicht nur ein regionales Bio-Produkt, sondern das Projekt rettet die Bienen in Schleswig-Holstein.

Aber wie immer, wenn es darum geht, ob wir ein neues Produkt in unser Sortiment aufnehmen, geht es uns nicht allein darum, damit Gutes zu tun. Ein gutes Gewissen ist wichtig. Reicht aber nicht. Wer seine Kunden zu einem dauerhaften Umschwenken auf Bio-Produkte bringen will, muss Leistung liefern. Mit Slogans wie „Rettet die Bienen“ kann man seine Kunden nicht bei der Stange halten. Da hilft nur Qualität. Und diese finden wir bei Daumenschmaus zweifellos.

Rettet die Bienen Daumenschmaus feste Bio-Handcreme

Ein Stück Daumenschmaus ohne Dose kostet 9.90 €  und mit 13,50. 3 m2 Bienenweide inklusive!
Daumenschmaus ist sehr ergiebig, weshalb es 2-3 Tuben herkömmliche Handcreme und deren Plastikmüll ersetzt.
Besonders geeignet für durch Sport und Arbeit strapazierte Hände.

Die feste Handcreme nach dem Händewaschen

Die feste Handcreme nach dem Händewaschen

Was die Pandemie uns wirklich lehrt: So geht Händewaschen

Wer die nationale und internationale Presse verfolgt, stößt früher oder später auf einen Kommentar, in welchem prognostiziert wird, dass nach der Covid-19 Pandemie nichts mehr wie vorher sein oder sich zumindest vieles ändern würde. Nun, ich persönlich bin mir da nicht so sicher. Mit der Lebenserfahrung eines weißen alten Mannes würde ich behaupten, dass nach den letzten paar epochalen Krisen kurze Zeit später alles wieder in denselben Bahnen verlaufen ist, wie zuvor. Inklusive der Fehlentwicklungen, denen die Krisen jeweils zugrunde lagen. Bei der aktuellen Krise bin ich mir aber ziemlich sicher, bzw. ich hege höchste Hoffnungen, dass zumindest etwas bleiben wird: Das Wissen, dass Händewaschen ein wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge ist.

Die Technik des Händewaschens wurde uns in den vergangenen Wochen auf allen Kanälen gelehrt. Ich will nicht verhehlen, dass ich selbst auch dazu gelernt habe. Aber was noch wichtiger ist, ich wasche meine Hände nicht nun nicht nur besser, sondern auch öfter. Mit der Konsequenz, dass ich trotz unserer wunderbaren Seife von Seifenschneider inzwischen ziemlich geschundene, besser, trockene Haut habe.

Feste Handcreme von YUKA

Das war natürlich absehbar. Deshalb haben wir uns schon vor einiger Zeit auf die Suche nach einer Handcreme gemacht, welche zu uns und unserem Sortiment passt. Und wir haben sie gefunden: Eine feste Handcreme, welche sich nahtlos in unser Sortiment an unsere festen Bio-Shampoos, den festen Bio-Duschcremes, den festen Bio-Gesichtsmasken und dem festen Bio-Haarbalsam einfügt. Et voilà: Wenke und Osrun von der kleinen Manufaktur YUKA.

Wenke ist eine feste Bio-Handcreme mit einem Duft nach Blumen und Kräuter. Osrun ist die unbeduftete Variante. Beide überzeugen durch ihre geballte Pflegekraft, auf rein veganer und biologischer Basis. Geballt deshalb, weil ein Stück Handcreme von YUKA genau dieselben Vorteile beinhaltet, wie die übrigen festen Pflegeprodukte: Konzentration. Da ist kein Wasser, welche das Volumen aufbläht, einen Kunststoffbehälter benötigt und den Hersteller dazu zwingt, Konservierungsstoffe zu verwenden. Da ist einfach nur die auf ein Minimum reduzierte Handcreme. Eingewickelt in ein kompostierbares Umschlagpapier.

60 g von Wenke oder Osrun ersparen der Umwelt drei Tuben herkömmliche Handcreme die damit verbundenen Aufwendungen für Transport und Entsorgung. Mit anderen Worten: Eine saubere Sache, welche dem Händewaschen folgt. Vorbildlich.

 

Nur zur Repetition des Gelernten…

 

Weshalb Sie Rosenrot Produkte sparsam anwenden dürfen

Weshalb Sie Rosenrot Produkte sparsam anwenden dürfen

Wenn bekannte oder weniger bekannte Zahnpasta-Firmen ihren Umsatz steigern wollen, greifen sie zu einem einfachen Trick: Sie machen die Öffnung ihrer Tuben größer. Bei der Naturkosmetik von Rosenrot braucht von vor solchen Tricks keine Angst zu haben. Ganz im Gegenteil: Jüngst mahnte die Firmeninhaberin Karin Ziesmer ihre Vertriebspartner daran, man möge die KundInnen darauf aufmerksam machen, dass man ihre Rosenrot Produkte sparsam anwenden könne. Dabei hätte sie doch am allerersten Grund zur Freude, wenn mit ihren Produkten verschwenderisch umgegangen wird.

Der Vergleich mit der Zahnpaste-Firma hinkt natürlich, weil Rosenrot keine Plastiktuben verwendet. Überhaupt versucht die Firma alles, um auf Kunststoffe wo immer möglich zu verzichten. In den Produkten sowieso, da ist man ja seit jeher auf rein natürlichen Rohstoffen fixiert. Aber auch bei den Verpackungen, was je nach Anwendung nicht ganz einfach ist. Immerhin setzt man dort, wo es sich nicht verhindern lässt, auf recycelten Kunststoff.

Rosenrot Naturkosmetik ist sehr ergiebig

Aber was hat es mit dem Aufruf auf sich, man solle die Rosenrot Produkte sparsam anwenden? Eigentlich ist das keine Neuigkeit, denn die Naturkosmetik von Rosenrot war schon immer sehr ergiebig. Damit relativiert sich auch der Preis, den man etwa für einen der beliebten ShampooBits zahlen muss. Zwar sind bei genauerer Betrachtung 8,99 € für ein Shampoo der gehobenen Kategorie keineswegs außergewöhnlich. Wenn jedoch berücksichtigt wird, dass ein ShampooBit eineinhalb bis zwei Flaschen eines herkömmlichen Shampoos ersetzen, relativiert sich dieser Preis natürlich stark. Dabei ist noch gar nicht berücksichtigt, dass man sich uns seinem Körper gutes tut, wenn man ihn nicht mit der Giftküche der klassischen Chemie (Sulfate, Benzoide, Konservierungsstoffe, etc.) belastet.

Allerdings gilt das natürlich nur, wenn man es mit der Anwendung nicht übertreibt. Es reicht, den feuchten ShampooBit fünf, sechs Mal über das Haar zu reiben. Wer nicht massiv dickeres Haar hat, braucht nicht mehr, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Ganz einfach.

Weshalb Karin Ziesmer Rosenrot Produkte sparsam anwenden will

Karin Ziesmer hat die Naturkosmetik in erster Linie deshalb gegründet, weil sie einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten wollte. Dazu gehört auch, dass man nichts verschwendet. Sie braucht den Verbrauch auch gar nicht künstlich anzutreiben, denn die Firma wächst auch so stark. Und zwar, indem sie industrielle Ware verdrängt. Sie kann es sich also auch wirtschaftlich leisten, darauf hinzuweisen, dass man Rosenrot Produkte sparsam anwenden kann… 😉

Wir dürfen allerdings davon ausgehen, dass sie Ihre Meinung auch dann nicht ändert, wenn sie ihre Wachstumsgrenzen erreicht hat. Denn wie wichtig ihr der Umweltschutzgedanken ist, zeigt sich daran, dass die Firma Rosenrot in den vergangenen Monaten viel investiert hat, um ihre Produkte nach den sehr strengen Richtlinien des ECOCERT zu zertifizieren. Sie hätte es sich auch einfacher machen und ein billigeres Bio-Siegel aussuchen können. Aber es ging ihr um die Sache und nicht einfach nur um den Schein.

Die Umstellung auf ECOCERT (welche nun nach und nach möglichst alle Produkte erfasst) hat übrigens auch ganz praktische Auswirklungen auf die Kosmetika von Rosenrot. Einige davon sind sofort ersichtlich und andere weniger. Einige haben Vorteile, andere sind zumindest keine Verbesserung.

Was anders ist

Ganz offen: „Negativ“ fällt auf, dass einige ShampooBits farblich nicht mehr dem entsprechen, was wir kennen, bzw. erwarten. Der Klassiger: Das Rosen-Bio-Shampoo ist nun nicht mehr sanft rosa, sondern eher dunkel. Das ist natürlich nicht schlimm, aber es ist eine Veränderung, welche optisch nicht zwingend positiv auffällt.

Was jedoch sofort positiv auffallen dürfte ist die Tatsache, dass die ShampooBits stärker schäumen. Sie sind auch ergiebiger – was jedoch nicht am Schaum liegt (denn den erwarten wir zwar – wie wir so konditioniert wurden – aber er hat keine eigentliche Wirkung). Wenn also das feste Shampoo von Rosenrot stärker schäumt und auch in der eigentlichen Anwendung ergiebiger ist, sollte man sein Verhalten anpassen. Wir wiederholen es deshalb gerne noch einmal, obwohl es auch unseren Umsatz schmälert: Rosenrot Produkte sparsam anwenden, denn diese sind viel ergiebiger als Sie glauben. Sparen sie sich die unnötige Extraportion und schonen Sie so die Umwelt und Ihre Brieftasche. Klingt doch nicht schlecht, oder?

Überall Plastik

Überall Plastik

Rosen sind in Friedrichstadt ein wichtiges Thema und sollen mit unseren Aktivitäten noch wichtiger werden. Allerdings hatten wir nicht von Anfang an die Absicht, das Thema Rosen so intensiv in unserem Laden zu bespielen. Erst als wir durch Zufall auf das feste RosenshampooPlas der Manufaktur für Naturkosmetik Rosenrot gestoßen sind, haben wir umgestellt. Und zwar aus Überzeugung. Denn durch den Vertrieb der Rosenrot Produkte können wir einen Beitrag leisten, die Belastung der Umwelt, insbesondere des Wassers, mit Mikropartikeln aus Kunststoff zu reduzieren. Wie wichtig das ist, hat nun eine österreichische Studie gezeigt. Mikropartikel aus Plastik sind überall – auch im Menschen.

Lange Zeit galt die Verwendung von Plastik als modern. Das hat sich inzwischen geändert – Plastik wird kaum mehr wahrgenommen. Er ist normal. So normal, dass wir jährlich rund 400 Millionen Tonnen davon produzieren. Wir brauchen Kunststoffe als billige Bauteile, als Bestandteile von Kosmetik, als Dämmmaterial, als Füllstoffe, als Verpackung und als Verpackung von Verpackung. Eigentlich für alles.

Plastik im Darm

Deshalb wundert es auch nicht, wenn wir überall Plastik finden. In den Wüstenlandschaften Afrikas, in den Meeren, in den Fischen und anderen Tieren und inzwischen auch bei uns, den Menschen. Wie rasch es geht, durch unseren Konsum Mikropartikel au Plastik in unseren Körper aufzunehmen, hat nun eine österreichische Forschergruppe nachgewiesen. Die haben nämlich den Stuhl von Probanden ausgewertet und dort im Mittel 20 Mikroplastik-Teilchen pro 10 Gramm Darminhalt. Eine in jeder Beziehung unappetitliche Vorstellung.

Kosmetische Produkte wie Shampoos verwenden Mikropartikel aus Kunststoff dazu, um ihren Produkten eine besondere Haptik, eine ganz bestimmte Anmut zu verleihen. Oder um wahnsinnig wichtige Effekte zu erhalten. Etwa die Förderung der Hautdurchblutung durch den Massageeffekte beim Haarewaschen… Natürlich könnte man gleiche oder ähnliche Effekte auch durch harmlosere Keramikteilchen erreichen, aber das wäre zum einen teurer und außerdem glitzert Keramik nicht so verführerisch …

Kosmetische Produkte sind nicht das Hauptproblem

Natürlich ist die Kosmetik nicht die Hauptverursacherin für das Problem der Mikropartikel aus Kunststoff in Wasser und Umwelt. Tatsächlich entsteht der überwiegende Teil aus Abrieb (z.B. durch die Pneus) und Verfall von Kunststoffprodukten. Das bedeutet aber nicht, dass wir auf den Sinnlosen Teil – nämlich jene Mikropartikel aus der Kosmetik – nicht aus Vernunftgründen verzichten sollten. Zumal dieser Verzicht nicht mit Verlust verbunden ist, wie etwa die ShampooBit® von Rosenrot eindrücklich beweisen.

Wir für unseren Teil haben uns auf jeden Fall entschieden. Als wir gesehen haben, dass man mit den Bioshampoos von Rosenrot nicht nur auf eine ganze Menge Plastikmüll, die beschriebenen Mikropartikel, sondern auch auf das in industriellen Shampoos beigemengte Silikon, die Parabene und andere Konservierungsstoffe verzichten kann, gab das unserem Laden eine neue Richtung. Das macht uns zwar nicht zu besseren Menschen und unsere Ökobilanz ist vermutlich immer noch schlecht. Aber es ist ein erster Schritt und wie wir finden ein wichtiger.

Die PET-Flasche und der kleine Teufel in uns

Die PET-Flasche und der kleine Teufel in uns

Sich ökologisch vielleicht nicht gerade vorbildlich, so zumindest bewusst zu verhalten, ist nicht ganz so einfach wie es scheint. Klar, man findet immer wieder Gelegenheiten, sein Umweltgewissen zu streicheln. Aber wenn man wirklich ehrlich ist, ändert das wenig bis nichts an der persönlichen Umweltbilanz. Schattengefechte fürs Publikum. In meinem Blog „Wir sind keine Heiligen“ möchte ich von meinem eigenen kleinen Kampf zwischen Wille und Realität berichten. Ich würde mich freuen, wenn sich die eine oder andere Person sich diesem Blog anschließen würde und per Mail an keine.heiligen@rosen-huus.com eigene Beiträge dazu einreicht.

Die Krux mit der PET-Flasche

Nicht immer sind die kleinen Schweinereien offensichtlich. Manche Dinge haben sich derart fies in unser Leben eingeschlichen, dass man sie bereits als normal ansieht und sich gar keine Gedanken mehr darüber macht. Ein solches Ding die PET-Flasche.

Klar zuhause setzen wir immer noch auf Glas. Mineralwasser in einer PET-Flasche, nur weil es bequemer ist? Nein, da sind wir stark. Das kommt uns nicht ins Haus. Wirklich?

Für eine PET-Flasche findet man immer eine Ausrede…

Tatsächlich ist das mit der Konsequenz so eine Sache. Sicher, beim Mineralwasser ist das kein Problem, denn da ist die Auswahl meist immer noch groß. Zumal wir uns den Luxus leisten, wenn immer möglich einen Bogen um Discounter zu machen. Doch schon beim Orangensaft wird die Auswahl dünner. Denn auch hier will ich meinen Fruchtsaft wann immer möglich nicht in Sondermüll (PET-Flasche oder Tetra-Pac) verpackt erwerben. Natürlich ist das im Schnitt auch hier kein Problem, wenn man Zeit zum planen.

Hat man aber nicht immer. Wobei, in den meisten Fällen ist das eine Ausrede. Etwa, wenn man wie ich heute Morgen völlig überraschend in einen Zug eingestiegen ist, um dort eine Reisestrecke von 800 km hinter sich zu bringen. Wer hätte vorher daran gedacht, dass man da flüssige oder feste Nahrungsmittel benötigen könnte?

Wer da etwas weiter in die Zukunft denkt, kann sich „unverpackt“ oder mit „zero waste“ organisieren. Wer die Konsequenzen seines Tuns jedoch erst weniger Minuten vor Reiseantritt überlegt, steht rasch vor einer sehr beschränkten Auswahl von preiswerten Getränken (und Speisen) in Bahnhofsnähe. Meist beschränken sich diese auf die bekannten Getränke eines amerikanischen Getränkegiganten und einige lokale Sorten im PET Format.

PET-Flaschen sind auf Reisen ist eher die Regel

Wie leicht ist man da versucht einfach zuzugreifen und das Böse hinter einer PET-Flasche für einmal auszublenden. Zumal eine Glasflasche angesichts des vielen Gepäcks zusätzliche Last bedeutet, die man sich gerne sparen würde.

PET hat natürlich nicht nur Nachteile. Im Vergleich zu Glas verbraucht es weniger Energie für die Produktion und den Transport. Das Problem ist, dass PET nur beschränkt wiederverwertet werden kann und am Ende verbrannt werden muss. Rohstoff weg. Dort wo nicht verbrannt wird, bleibt es uns erhalten, denn es verrottet nicht, sondern zerfällt irgendwann in kleine Bestandteile, welche dann ihren Weg über den Boden, das Wasser in unsere Nahrung findet.

Heute bin ich der Versuchung ganz bewusst widerstanden. Ich bin kein Heiliger – das gelingt mir nicht immer. Ich habe darauf vertraut, dass der „gastronomische Service“ in der Bahn funktioniert (was keine Selbstverständlichkeit ist) und sie weiterhin Glasflaschen im Angebot haben. Dafür war ich dann auch bereit, mehr als das Doppelte für eine kleinere Flasche zu bezahlen.

Hand aufs Herz: Wieviel schädlichen Ballast könnten wir der Umwelt ersparen, wenn wir

  • Besser vorausdenken würden
  • Bereit wären Unannehmlichkeiten (Gewicht, Weg, Zeitaufwand, etc.) in Kauf zu nehmen
  • Etwas mehr zu zahlen bereit wären

Sicher, eine kleine PET-Flasche ist nicht das Ding. Es ist die Summe. Und mit der Summe aller Kleinstsünden, welche wir im Alltag entgegen besseren Wissens begehen, können wir alle vermutlich mehr Umweltbelastungen vermeiden, als ein durchschnittlicher Afrikaner und viele Asiaten überhaupt ausstoßen. Das wäre doch schon was. Nicht genug, um uns damit ehrlichen Gewissens zu brüsten, aber besser als der Status-Quo.

Verbannt PET-Flaschen aus Eurem Alltag! Es ist leichter als Ihr glaubt.

Übrigens: Die festen Bio-Shampoos von Rosenrot kommen ohne Plastikverpackung aus. Mit jedem ShampooBit® spart man so bis zu zwei Plastikflaschen von herkömmlichen Industrie-Shampoos.

Kein Zero-Waste auf rosen-huus.com

Kein Zero-Waste auf rosen-huus.com

Wir müssen weg vom Müll!

Vielen Menschen ist es ein Anliegen, Natur und Umwelt möglichst wenig zu belasten. Deshalb sind sie bereit für ökologische Produkte mehr auszugeben, als für industriell hergestellte. Sinnvoller und billiger ist allerdings, wenn man Belastungen vermeidet und verzichtet. Das ist manchmal schwer – weil das ein Umdenken und eine Abkehr von liebgewonnen Gewohnheiten bedeutet. Doch manchmal ist es erstaunlich einfach. Etwa, wenn man auf Produkte ohne Verpackung setzt: Zero-Waste, Unverpackt und Stückgut sind da die wichtigsten Stichworte. Dem Rosen-Huus ist Umweltschutz ein Anliegen. Trotzdem verzichten wir auf rosen-huus.com darauf, in Bereich der Naturkosmetik von Rosenrot (Bio-Seifen, feste Bio-Shampoos) unverpackte Ware anzubieten, obwohl das theoretisch möglich wäre. Dieser Beitrag erklärt warum.

Umweltschutz ist uns ein Anliegen

Einer der Gründe, weshalb wir uns ganz der Marke Rosenrot verschrieben haben, ist der ökologische Ansatz, welche Karin Ziesmer die Betriebsinhaberin fährt. Ihre konsequente ökologische Ausrichtung hat uns begeistert. Die Naturkosmetik von Rosenrot beweist, das nachhaltig hergestellte Pflegeprodukte sich nicht hinter der industriellen Massenware verstecken muss. Ganz im Gegenteil: Obwohl die meisten Ihrer Produkte vegan sind und auf jede Form von Beimischung von Mineralölprodukten verzichten, sind sie von einer hervorragenden Qualität. Kein Wunder also, dass viele Ökoläden auf die Marke Rosenrot setzen.

Zero-Waste liegt im Öko-Trend

Unter diesen Ökomärkten gibt es eine Gruppe, welche ihr Geschäftsmodell besonders konsequent betreiben: Sie verzichten wenn immer möglich ganz auf Verpackung und verkaufen unverpackte Loseware. Ganz so wie es noch vor sechzig Jahren in den örtlichen Krämerläden üblich war. Diese Denkweise ist lobenswert. Denn wer hat sich nicht schon über den sinnlosen Verpackungsmüll geärgert, den uns die Industrie andreht? Verpackung, welche keinen anderen Nutzen hat als die Ware möglichst „attraktiv“ erscheinen zu lassen. Oder dem Einbruchschutz dient (weshalb man sie zuhause nur mit dem Brecheisen oder einem Schneidbrenner aufbekommt…).

Dieser Müll kostet nicht nur wertvolle Ressourcen bei der Herstellung, er hinterlässt nach „Gebrauch“ auch eine Spur der Verwüstung: Im besten Fall Müllberge, C02 – bei der Verbrennung, versaute Landschaften, verdrecktes Wasser und eine vergiftete Fauna. Dass es kaum mehr Fisch gibt, welcher nicht mit Plastik verseucht ist, sollte sich bereits herumgesprochen haben. Aber auch andere Tiere nehmen über die Nahrungskette an unserem Konsumwahnsinn teil. Wer unverpackt einkauft leistet also mit Sicherheit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt. Keine Frage!

Rosenrot ist bereits Teil des Zero-Waste Geschäftes

Mit ihren festen Bio-Shampoos, den sogenannten ShampooBit®, leistet Rosenrot bereits einen wertvollen Beitrag zur Beseitigung dieses Müllberges. Denn jedes herkömmliche Industrieshampoo ist flüssig und muss deshalb in einer Plastikflasche verpackt werden. Mit einem ShampooBit® spart man sich diesen Müll. Ganz nebenbei natürlich auch das Silikon aus den Flüssigshampoos, aber das ist ein anderes Thema.

Die Seifen und ShampooBit® von Rosenrot sind deshalb zu Recht auch im Zero-Waste Handel gut vertreten. Einige dieser Unverpackt und Stückgut Läden verkaufen die Seifen und Shampoos sogar über ihre Online-Shops.

Versandhandel funktioniert nur verpackt

Sicherlich wissen Sie, dass Sie Rosenrot Naturkosmetik auch bei uns im Online-Shop käuflich erwerben können. Allerdings nicht unter dem Label „Unverpackt“, „Zero-Waste“ oder „Stückgut“. Das hat einen einfachen Grund: Der Versandhandel funktioniert nur verpackt.

Oder anders ausgedrückt: Ein unverpackt oder Zero-Waste ist im Online-Handel nicht möglich. Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden einen Schritt in Richtung eines bewussten Konsums machen. Genau so wichtig ist uns allerdings auch, dass wir mit unseren Sünden und Schwächen ehrlich umgehen. Denn jeder sündigt irgendwo und irgendwie. Diese zu beseitigen ist allerdings nur möglich, wenn wir uns nichts vormachen, sondern uns ehrlich den Spiegel vorzuhalten.

Zero-Waste im Rosen-Huus Friedrichstadt

Einige Artikel von Naturkosmetik Rosenrot können in unserem Laden in Friedrichstadt mit Zero-Waste, also unverpackt, bezogen werden. Dazu zählen alle ShampooBit®, die Conditioner und die CleansinBit®

Wer also im Onlinehandel Bio-Ware einkauft, möchte sich zwar hinsichtlich der Produkte verantwortungsvoll verhalten – was o.k. ist – nimmt damit aber bewusst in Kauf, dass die Ware für den Transport angemessen verpackt wird, um danach durchs halbe Land geschippt zu werden. So ist das und nicht anders. Selbst wenn in diesem Prozess „Zero-Waste“ möglich wäre, so ist es doch weit weg von der angestrebten Minimierung des ökologischen Fußabdruckes. Es ist bestenfalls besser, als auf dem selben Kanal klassische Ware E

einzukaufen.

Fazit: Wer sich zum Ziel gesetzt hat, beim Einkauf auf Abfall zu verzichten, sollte Online-Shops meiden und im stationären Handel einkaufen. Aber im Online-Bereichen ist ein „Zero-Waste“ Label nichts anderes als ein Feigenblatt. Je nach Sichtweise also entweder Selbstbetrug oder ein Betrug an den eigenen Idealen.

Was wir tun, um Verpackungsmüll zu vermindern

Wie gesagt: Im stationären Handel sind die Zero-Waste Initiativen ein echter Gewinn und eine Entwicklung, welche man in jedem Fall unterstützen sollte. Selbst wenn dies nicht im vollen Ausmaß möglich ist, stünde es jeder Firma an, sich an den „Unverpackt“ Geschäften ein Beispiel zu nehmen. Abfallvermeidung oder eine ökologisch verantwortungsvolle Wahl des Verpackungsmaterials sollte auf jeden Fall drin liegen. Denn selbst wenn keine 100% Lösung möglich ist: Jede noch so kleine Reduktion, stellt eine sinnvolle Verbesserung dar.

Das gilt selbstverständlich auch fürs Rosen-Huus. Wir verfolgen dabei eine Mehrfachstrategie.

  1. Verkauf von Losematerial in unserem Geschäft in Friedrichstadt

    In unserem Laden in Friedrichstadt sind folgende Rosenrot-Produkte unverpackt erhältlich, weil wir diese auch unverpackt angeliefert bekommen (also selber verpacken müssen).

    • ShampooBit®
    • CleansingBit®
    • Bodybutter
    • Conditioner
  2. Reduktion auf das Notwendige

    Wenn schon verpackt, dann wenigstens nur in dem Umfang, in dem es wirklich nötig ist und Sinn macht.

  3. Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien

    Wenn immer möglich und sinnvoll, nutzen wir vorhandenes Verpackungsmaterial ein zweites oder drittes Mal. Das sieht nicht immer (nur) schön aus – fühlt sich aber gut an!

  4. Verwendung von wertiger Verpackung

    Bei unseren eigenen Produkten im Kitchen-Bereich verwenden wir Verpackungsmaterial, welches nicht weggeworfen werden muss, sondern quasi ein zweites Leben hat. Etwa die hochwertigen Weck-Gläser, welche man ideal für das Einmachen von Lebensmittel verwenden kann.

  5. Entwicklung des Sortimentes

    Wie gute Zero-Waste Läden versuchen wir unser Sortiment in eine Richtung weiter zu entwickeln, welches weniger Verpackung erfordert.

Hand aufs Herz: Wir werden niemals so gut sein wie ein Zero-Waste Laden. Denn ein großer Teil unserer Produkte dient nicht dem täglichen Bedarf, sondern ist der reinen Lust und der Freude gewidmet und damit bereits ökologisch fragwürdig.

Aber wir geben unser Bestes, dass wir besser werden. Auch im Online-Bereich, wo es zwar nie ohne Verpackung gehen wird, man aber die Wahl zwischen besseren und schlechteren Lösungen hat.

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