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Kein Zero-Waste auf rosen-huus.com

Kein Zero-Waste auf rosen-huus.com

Wir müssen weg vom Müll!

Vielen Menschen ist es ein Anliegen, Natur und Umwelt möglichst wenig zu belasten. Deshalb sind sie bereit für ökologische Produkte mehr auszugeben, als für industriell hergestellte. Sinnvoller und billiger ist allerdings, wenn man Belastungen vermeidet und verzichtet. Das ist manchmal schwer – weil das ein Umdenken und eine Abkehr von liebgewonnen Gewohnheiten bedeutet. Doch manchmal ist es erstaunlich einfach. Etwa, wenn man auf Produkte ohne Verpackung setzt: Zero-Waste, Unverpackt und Stückgut sind da die wichtigsten Stichworte. Dem Rosen-Huus ist Umweltschutz ein Anliegen. Trotzdem verzichten wir auf rosen-huus.com darauf, in Bereich der Naturkosmetik von Rosenrot (Bio-Seifen, feste Bio-Shampoos) unverpackte Ware anzubieten, obwohl das theoretisch möglich wäre. Dieser Beitrag erklärt warum.

Umweltschutz ist uns ein Anliegen

Einer der Gründe, weshalb wir uns ganz der Marke Rosenrot verschrieben haben, ist der ökologische Ansatz, welche Karin Ziesmer die Betriebsinhaberin fährt. Ihre konsequente ökologische Ausrichtung hat uns begeistert. Die Naturkosmetik von Rosenrot beweist, das nachhaltig hergestellte Pflegeprodukte sich nicht hinter der industriellen Massenware verstecken muss. Ganz im Gegenteil: Obwohl die meisten Ihrer Produkte vegan sind und auf jede Form von Beimischung von Mineralölprodukten verzichten, sind sie von einer hervorragenden Qualität. Kein Wunder also, dass viele Ökoläden auf die Marke Rosenrot setzen.

Zero-Waste liegt im Öko-Trend

Unter diesen Ökomärkten gibt es eine Gruppe, welche ihr Geschäftsmodell besonders konsequent betreiben: Sie verzichten wenn immer möglich ganz auf Verpackung und verkaufen unverpackte Loseware. Ganz so wie es noch vor sechzig Jahren in den örtlichen Krämerläden üblich war. Diese Denkweise ist lobenswert. Denn wer hat sich nicht schon über den sinnlosen Verpackungsmüll geärgert, den uns die Industrie andreht? Verpackung, welche keinen anderen Nutzen hat als die Ware möglichst „attraktiv“ erscheinen zu lassen. Oder dem Einbruchschutz dient (weshalb man sie zuhause nur mit dem Brecheisen oder einem Schneidbrenner aufbekommt…).

Dieser Müll kostet nicht nur wertvolle Ressourcen bei der Herstellung, er hinterlässt nach „Gebrauch“ auch eine Spur der Verwüstung: Im besten Fall Müllberge, C02 – bei der Verbrennung, versaute Landschaften, verdrecktes Wasser und eine vergiftete Fauna. Dass es kaum mehr Fisch gibt, welcher nicht mit Plastik verseucht ist, sollte sich bereits herumgesprochen haben. Aber auch andere Tiere nehmen über die Nahrungskette an unserem Konsumwahnsinn teil. Wer unverpackt einkauft leistet also mit Sicherheit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt. Keine Frage!

Rosenrot ist bereits Teil des Zero-Waste Geschäftes

Mit ihren festen Bio-Shampoos, den sogenannten ShampooBit®, leistet Rosenrot bereits einen wertvollen Beitrag zur Beseitigung dieses Müllberges. Denn jedes herkömmliche Industrieshampoo ist flüssig und muss deshalb in einer Plastikflasche verpackt werden. Mit einem ShampooBit® spart man sich diesen Müll. Ganz nebenbei natürlich auch das Silikon aus den Flüssigshampoos, aber das ist ein anderes Thema.

Die Seifen und ShampooBit® von Rosenrot sind deshalb zu Recht auch im Zero-Waste Handel gut vertreten. Einige dieser Unverpackt und Stückgut Läden verkaufen die Seifen und Shampoos sogar über ihre Online-Shops.

Versandhandel funktioniert nur verpackt

Sicherlich wissen Sie, dass Sie Rosenrot Naturkosmetik auch bei uns im Online-Shop käuflich erwerben können. Allerdings nicht unter dem Label „Unverpackt“, „Zero-Waste“ oder „Stückgut“. Das hat einen einfachen Grund: Der Versandhandel funktioniert nur verpackt.

Oder anders ausgedrückt: Ein unverpackt oder Zero-Waste ist im Online-Handel nicht möglich. Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden einen Schritt in Richtung eines bewussten Konsums machen. Genau so wichtig ist uns allerdings auch, dass wir mit unseren Sünden und Schwächen ehrlich umgehen. Denn jeder sündigt irgendwo und irgendwie. Diese zu beseitigen ist allerdings nur möglich, wenn wir uns nichts vormachen, sondern uns ehrlich den Spiegel vorzuhalten.

Zero-Waste im Rosen-Huus Friedrichstadt

Einige Artikel von Naturkosmetik Rosenrot können in unserem Laden in Friedrichstadt mit Zero-Waste, also unverpackt, bezogen werden. Dazu zählen alle ShampooBit®, die Conditioner und die CleansinBit®

Wer also im Onlinehandel Bio-Ware einkauft, möchte sich zwar hinsichtlich der Produkte verantwortungsvoll verhalten – was o.k. ist – nimmt damit aber bewusst in Kauf, dass die Ware für den Transport angemessen verpackt wird, um danach durchs halbe Land geschippt zu werden. So ist das und nicht anders. Selbst wenn in diesem Prozess „Zero-Waste“ möglich wäre, so ist es doch weit weg von der angestrebten Minimierung des ökologischen Fußabdruckes. Es ist bestenfalls besser, als auf dem selben Kanal klassische Ware E

einzukaufen.

Fazit: Wer sich zum Ziel gesetzt hat, beim Einkauf auf Abfall zu verzichten, sollte Online-Shops meiden und im stationären Handel einkaufen. Aber im Online-Bereichen ist ein „Zero-Waste“ Label nichts anderes als ein Feigenblatt. Je nach Sichtweise also entweder Selbstbetrug oder ein Betrug an den eigenen Idealen.

Was wir tun, um Verpackungsmüll zu vermindern

Wie gesagt: Im stationären Handel sind die Zero-Waste Initiativen ein echter Gewinn und eine Entwicklung, welche man in jedem Fall unterstützen sollte. Selbst wenn dies nicht im vollen Ausmaß möglich ist, stünde es jeder Firma an, sich an den „Unverpackt“ Geschäften ein Beispiel zu nehmen. Abfallvermeidung oder eine ökologisch verantwortungsvolle Wahl des Verpackungsmaterials sollte auf jeden Fall drin liegen. Denn selbst wenn keine 100% Lösung möglich ist: Jede noch so kleine Reduktion, stellt eine sinnvolle Verbesserung dar.

Das gilt selbstverständlich auch fürs Rosen-Huus. Wir verfolgen dabei eine Mehrfachstrategie.

  1. Verkauf von Losematerial in unserem Geschäft in Friedrichstadt

    In unserem Laden in Friedrichstadt sind folgende Rosenrot-Produkte unverpackt erhältlich, weil wir diese auch unverpackt angeliefert bekommen (also selber verpacken müssen).

    • ShampooBit®
    • CleansingBit®
    • Bodybutter
    • Conditioner
  2. Reduktion auf das Notwendige

    Wenn schon verpackt, dann wenigstens nur in dem Umfang, in dem es wirklich nötig ist und Sinn macht.

  3. Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien

    Wenn immer möglich und sinnvoll, nutzen wir vorhandenes Verpackungsmaterial ein zweites oder drittes Mal. Das sieht nicht immer (nur) schön aus – fühlt sich aber gut an!

  4. Verwendung von wertiger Verpackung

    Bei unseren eigenen Produkten im Kitchen-Bereich verwenden wir Verpackungsmaterial, welches nicht weggeworfen werden muss, sondern quasi ein zweites Leben hat. Etwa die hochwertigen Weck-Gläser, welche man ideal für das Einmachen von Lebensmittel verwenden kann.

  5. Entwicklung des Sortimentes

    Wie gute Zero-Waste Läden versuchen wir unser Sortiment in eine Richtung weiter zu entwickeln, welches weniger Verpackung erfordert.

Hand aufs Herz: Wir werden niemals so gut sein wie ein Zero-Waste Laden. Denn ein großer Teil unserer Produkte dient nicht dem täglichen Bedarf, sondern ist der reinen Lust und der Freude gewidmet und damit bereits ökologisch fragwürdig.

Aber wir geben unser Bestes, dass wir besser werden. Auch im Online-Bereich, wo es zwar nie ohne Verpackung gehen wird, man aber die Wahl zwischen besseren und schlechteren Lösungen hat.

Sinnlose Umweltsünde: Shampoos in Plastikflaschen

Shampoos in Plastikflaschen müssen weg!

In diesem Beitrag möchte ich aufzeigen, weshalb man an einem festen Shampoo eigentlich nicht vorbeikommt. Zumindest nicht, solange man noch einen Funken Verantwortung für die Natur, die Umwelt und die Zukunft unserer Kinder in sich spürt. Darum müssen die Shampoos in Plastikflaschen weg. Der einfachste, beste und klügste Weg dahin führt über feste Shampoos.

Flüssigshampoos – Probleme inklusive

Industrielle hergestellte Shampoos bescheren uns mit verschiedenen Problemen. Sie müssen billig in der Herstellung sein, deshalb werden gerne auch solche Rohstoffe verwendet, welche man eigentlich nicht zwingend auf der Haut spüren möchte. Etwa starke Tenside auf Sulfat-Basis. Diese sind einfach und kostengünstig herzustellen, geben einen dicken Schaum und wirken hervorragend. So gut, dass sie vielleicht etwas viel Fett aus den Zellen lösen, Allergien verursachen können und die Haut für äußere Einflüsse empfindlicher machen.

Vor allem aber sind sie flüssig. Und genau hier fängt das Problem an. Denn weil klassische Shampoos flüssig sind, muss man sie in Flaschen abfüllen. Kunststoffflaschen, denn ab einer gewissen Größe werden Glasflaschen unhandlich, schwer und gefährlich. Denn fällt in der Dusche eine schwere Flasche aus einer Höhe von einem Meter runter, droht nicht nur der Wanne Ungemach, sondern auch den Füßen. Zumindest dann, wenn die Flasche in tausend Scherben zerspringt. Deshalb leichte Kunststoffflaschen.

Wie der Plastikmüll im Meer entsteht

Doch was geschieht mit den Flaschen, wenn sie einmal leer sind? Sie werden entsorgt. Im besten Falle gelangen sie in die Widerverwertung. Das ist aber eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass sie verbrannt werden. Das ist zwar nicht gut für das Klima, aber insgesamt noch die beste aller schlechten Lösungen.

Denn wenn Kunststoffflaschen nicht verbrannt werden, trocknen sie aus. Das ist nicht wegen des verbliebenen Shampoos ein Problem, sondern wegen des Weichmachers im Plastik, der nach und nach entweicht. Dann werden die Plastikbehälter spröde und zerfallen in viele kleine Einzelteile. Teile welche vom Regen oder anderen Wassermassen nach und nach ins Meer getragen werden.

Dort angelangt vergiften sie Flora und Fauna. Und uns, welche uns ja eigentlich nicht dazu zählen, weil einzigartig. Sie vergiften uns, weil sie über Flora und Fauna in die Nahrungskette gelangen und – quasi zurück zum Absender – am Ende wieder auf unserem Teller landen. Das ist dumm. Saudumm. Eigentlich dümmer, denn eine Sau würde sich nie so dumm verhalten.

Der Preis für Shampoos in Plastikflaschen ist zu hoch

Manchmal vergreift der Mensch sich an der Natur. Er quält und zerstört sie. Aber es macht zumindest aus Sicht des Menschen Sinn, weil es quasi der Preis für eine gewünschte Entwicklung ist. Will man den Nutzen, muss man das akzeptieren. Autobahnen, die sich durch Naturlandschaften pflügen, sind so ein Beispiel. Das ist zwar nicht schön, aber der gesellschaftliche Konsens verlangt dieses Opfer (der Natur). Alternativlos würde die Kanzlerin sagen.

Bei Shampoos in Plastikflaschen kann man dies jedoch nicht gelten lassen. Hier gibt es Alternativen, weil man ohne jeden Verlust an Komfort und Qualität auf feste Bio-Shampoos umsteigen könnte. Denn die Wirkung von festen Shampoos ist exakt dieselbe, wie bei ihren flüssigen Pendants.

Shampoos in Plastikflaschen müssen weg – weil wir sie nicht brauchen

Weil ein festes Shampoo nicht davonläuft, muss es nicht in einen Plastikbehälter eingesperrt werden. Es ist keine Flasche notwendig, welche nach wenigen Wochen einfach nur noch Müll ist und unsere Umwelt belastet.

Es ist dumm, ja übersaudumm die Umwelt zu belasten, wenn dabei nicht einmal ein Vorteil herausspringt. Deshalb ist Forderung, dass die Shampoo Flaschen aus Kunststoff aus unserem Badezimmer verbannt werden müssen, keineswegs radikal, sondern einfach nur vernünftig. Man muss kein Öko-Fundamentalist sein, um diese Ansicht zu vertreten. Es reicht ein ökonomischer Verstand, welcher in der Lage ist Kosten und Nutzen miteinander zu vergleichen.

Feste Bio Shampoos – Die Reduktion der Belastung aufs Minimum

Alternative zu Shampoos in Plastikflaschen feste Bio-Shampoos

Flüssige Shampoos in Plastikflaschen können leicht ersetzt werden. Zum Beispiel durch dieses feste Kokos-Meersalz Shampoo. Om mehr zu erfahren einfach auf das Bild klicken.

Feste Bio Shampoos (auch ShampooBar oder ShampooBit genannt), sehen aus wie Seifen und werden auch exakt so angewendet. Man reibt sich damit die Haare ein, genau wie wir das seit Kindesbeinen mit Seifen machen. Der einzige Unterschied dabei ist, dass in einem festen Shampoo keine Seife, sondern Tenside für die Waschkraft sorgen. Das sieht man aber nicht.

Feste Shampoos kann man mit einem Minimum an unschädlicher Verpackung verkaufen. Es ist sogar möglich, sie in Unverpackt- oder Zero-Waste-Shops offen zu kaufen. Das ist ohne Zweifel der Optimalfall. Doch auch in Papier oder Zellglas verpackte Ware sind ein echter Gewinn, weil der Abfall stark reduziert wird und dieser erst noch abbaubar oder wiederverwertbar ist.

Flüssige Shampoos führen weiteren Dreck mit sich

Die Shampoo Flaschen aus Kunststoff sind übrigens nicht das einzige Ärgernis, welches die industrielle Massenware im Haarpflegebereich zu bieten hat. Denn den Industrieshampoos (ungeachtet der Preisklasse) werden weitere Mineralölprodukte beigefügt. Diese finden nach noch während des Waschvorgangs ihren Weg ungefiltert ins Wasser und ins Ökosystem: Silikone (welche die wässrige Lösung zähflüssig machen), Parabene und andere Konservierungsstoffe (welche die wässrige Lösung frei von Bakterien und Pilzen halten), sowie Mikropartikel aus Plastik (welche ein angenehmes Gefühl beim Massieren der Kopfhaut geben sollen).

Mit festen Bio-Shampoos gehört diese Form der sinnlosen Umweltverschmutzung der Vergangenheit an. Denn feste Shampoos brauchen weder Konservierungsstoffe, noch Silikone. Und die Mikropartikel braucht es eh nur für das Marketing.

Verzicht ohne Verlust

Wer festes Shampoo anwendet, verzichtet zu Gunsten der Umwelt und nachfolgenden Generationen auf eine Unmenge von Kunststoff. Ohne jeden Aufwand. Ohne jedes Opfer. Der Verzicht auf Shampoos in Plastikflaschen ist kein Verlust: Die Haare sind auch weiterhin sauber und schön. Und ein Mehraufwand ist damit auch nicht verbunden. Deshalb sollten wir uns von alten Gewohnheiten trennen und auf ein festes Bio-Shampoo umstellen. Uns, unseren Kindern und unserer Umwelt zuliebe.

 

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