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Bagels: ein Frühstückstraum

Bagels: ein Frühstückstraum

Herzhaft-Frisches aus dem Donutmaker

Donuts sind die süße Variante der aus Nordamerika stammenden Bagels. Beide lassen sich in dem einem Waffeleisen ähnlichen Gerät zubereiten und eignen sich einfach wunderbar als hochwertiger Brötchenersatz.
Viele Teige lassen sich praktischerweise am Vorabend vorbereiten; so füllen Sie am Morgen lediglich die Kuhlen Ihres Geräts und zaubern in Windeseile köstlichste Unterlagen für Ihren Lieblings-Frühstücksbelag. Den unwiderstehlichen Duft gibts gratis dazu. Wir haben zwei nicht-süße ( zudem glutenfreie) Bagel-Rezepte ausgewählt, da diese sich für alle Belagwünsche eignen. Harte Konkurrenz für die geliebten Frühstücksbrötchen!

Zutaten

Karotten-Bagels

 

Oliven-Paprika-Bagels
  • 100 g Kartoffeln (rohe)
  • 80 ml Wasser
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Rosensalz
  • 5 Oliven
  • 1/3 rote Paprika

Zubereitung

 

Karotten-Bagels

Den Teig am Vorabend zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

Dazu die Karotten waschen und putzen, reiben und mit allen weiteren Zutaten gut verrühren. Schon fertig!
Nun ab damit in den Donutmaker, in wenigen Minuten frisch auf den Tisch!

Tipp: Sie können die Menge auch halbieren und die zweite Portion für den Folgetag zurückstellen.
Wenn Sie allerdings mehr als einen Rosenfeines-Rosenaufstrich kosten wollen (und den Genuss sollten Sie sich nicht entgehen lassen…), benötigen Sie schon ein paar mehr Bagels …

 

Oliven-Paprika-Bagels

Die geschälten Kartoffeln reiben, die entsteinten Oliven sehr klein schneiden, ebenso die Paprika.

Mit den restlichen Zutaten zusammenführen, verrühren und wieder rein damit in das kleine Zaubergerät.

Empfehlung: Dazu eingelegte Tomaten oder, unübertroffen, das Rosenhuus-Apfel-Zwiebel-Chutney.

 

La Rose et la Cuisine bei Rosen-Huus Feinkost

Rhabarber-Frühstückskuchen

Rhabarber-Frühstückskuchen

“Himbeereis zum Früh-stück …”

Kuchen zum Frühstück!? Warum denn nicht? Zumindest, wenn er wie dieser so gesund, da voller guter Früchte steckend, ohne Weißmehl (sogar komplett glutenfrei) und fast ohne Kristallzucker daherkommt.
Auf Süße wird dennoch keinesfalls verzichtet – dem Ahornsirup und Kokosblütenzucker sei Dank – und ein wenig Rosenzucker darf auch hinein, dieser ist einfach zu köstlich und gehört zu der Dekoration aus Rosenblättern wie dieser Kuchen zum Rhabarber-Fan. Oder zum Demnächst-Rhabarber-Fan. Darauf können Sie sich verlassen!

Zutaten

Rhabarber-Teig
  • 250 g Rhabarber
  • 3 EL Ahornsirup
  • 70 g Kokosblütenzucker
  • 30 g Rosenzucker
  • 100 ml Kokosöl
  • 30 g Kokosmus
  • 200 g Kokosmilch (fette)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Buchweizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g Kokosraspeln
  • 4 EL Kokosflakes

 

Dekor
  • 1 Handvoll Himbeeren
  • 1 Handvoll Rosenblätter

Zubereitung

Den Rhabarber waschen, falls nötig entfädeln, längs halbieren oder bei dickeren Stangen in mehrere Streifen und dann in ca. 5 cm lange Stücke schneiden.
Den Kokosblütenzucker mit 3 EL Ahornsirup verrühren, die Rhabarberstücke unterheben und gut durchziehen lassen.

Eier mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine mehrere Minuten lang cremig aufschlagen. Währenddessen Kokosöl und Kokosmus in einem kleinen Topf schmelzen.
Diese Mischung zusammen mit Kokosmilch und Rosenzucker unter den Eischaum rühren.

Buchweizenmehl, Kokosraspeln, Salz und Backpulver mischen und mit dem Eischaum vereint zu einem homogenen Teig verarbeiten. Die Hälfte der Rhabarber-Zuckermischung hinzufügen.

Eine beliebige Kuchenform (eine Napfkuchen- oder Kastenform eignet sich gut) mit etwas Kokosöl fetten und den Teig gleichmäßig hineingeben und glatt streichen.

Restlichen Rhabarber auf dem Kuchen verteilen. Mit Kokosflakes bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen (180 Grad) ca. 60-75 Minuten auf mittlerer Schiene backen (Stäbchenprobe). Nach ca. 2/3 der Backzeit die Himbeeren aufsetzen.
Direkt nach dem Backen den Kuchen mit einem Messer vorsichtig vom Rand lösen und dann in der Form auskühlen lassen.
Nicht erschrecken, es duftet sehr intensiv nach Kokos; abgekühlt ist das Kokosaroma aber genau richtig. Die getrockneten Rosenblätter etwas zerkleinern und locker darüberstreuen.

Tipp:  Nach dem Auskühlen im Kühlschrank lagern, so bleiben die Früchte saftiger, und der Kuchen wird schön schnittfest und krümelt weniger beim Schneiden.

 

La Rose et la Cuisine bei Rosen-Huus Feinkost

Glutenfreies Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure”

Glutenfreies Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure”

Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure”

Dem Zufall sei Dank!

Himbeeren passen immer und überall. Zumindest in meiner Welt. In diesem wirklich köstlichen Dessert spielen die Himbeeren aber nur eine Nebenrolle. Das erstaunte niemanden mehr als mich selber. Aber was will man machen, wenn einen die eigene Improvisationskunst dazu verleitet Neuland zu betreten und man dabei einen zufälligen Coups landet? Richtig: Zurücklehnen und genießen. Habe ich an jenem Abend auch getan und heute möchte ich Euch daran teilhaben lassen. Voilá ich präsentiere: Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure” !

Das Spezielle an dieser Tarte ist, dass sie glutenfrei daherkommt. Kein Zufall, sondern meiner eigenen Unverträglichkeit geschuldet. Als Basis für den Teig haben wir kein Mehl, sondern Löffelbiskuits von Schär. Die waren für eine anderes Dessert gedacht, welches jedoch mangels Erdbeeren nicht umgesetzt werden konnte.

Löffelbiskuits von Schär sind … ok … aber natürlich nicht mit den klassischen Weißmehlteilchen zu vergleichen. Denn sie sind immer trocken. In diesem Fall war das aber ein Glücksfall, weil sie sich so leicht zerbröseln liessen. Dass meine erste Idee eigentlich ein Himbeeren Crumble war – geschenkt. Manche Dinge kann man eben nicht planen, sondern sind dann am besten, wenn sie aus dem Bauch heraus entstehen.

Das Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure” für jede Gelegenheit

Die Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure” kann man sowohl als Dessert, als auch am Nachmittag zum Tee servieren.

Zutaten
Tartelette
Himbeer Belegung
  • 250 g frische Himbeeren
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Rosenblütenaufstrich Jude d’Obscure
Sahne Topping
  • 200 ml universelle Schlagcreme (vegan)
  • 8 g Vanillezucker
  • 40 g Puderzucker

 

Zubereitung

Tartelette

Himbeer-Tartelette Glutenfreier Boden für TarteLöffelbiskuits zerbröseln, alle Zutaten zugeben und mit einem Stabmixer zu einem kompakten Teig vermengen.

Ein Kuchenblech mit Backtrennfolie bedecken und den Teig darauf auf ca. 5 mm Dicke auswallen.

In einem vorgewärmten Backofen bei 200°C für 20 Minuten backen. Der Teig ist heiß noch nicht fest. Das wird er erst beim Abkühlen.

Nach dem Abkühlen die Tartelette mit einem Glas die Böden der Tartelette ausstechen. (Den Rest zur Seite stellen. Er wird vermutlich im Nachgang von den Gästen auch ohne Himbeeren verdrückt…)

 

Himbeer Füllung

Die Himbeeren mit dem Zucker und dem Rosenblütenaufstrich “Jude d’Obscure” vermengen und gekühlt mindestens eine Stunde lang kühl, aber nicht kalt ziehen lassen.

 

Sahne Topping

Die vegane Schlagcreme mit dem Vanillezucker und dem Puderzucker steif schlagen.

 

Himbeer-TarteletteDie Tarteltette mit dem Saft der Himbeer Füllung leicht eintränken, mit den marinierten Himbeeren belegen und ein Sahnehäubchen aufsetzen. Fertig!

Schlussbemerkung zur Himbeer-Tartelette

Tartelettes sind eigentlich relativ geschmacksneutral – also weder süß noch salzig und schon gar nicht feucht. Dieses Tartellete ist süß und saftig weich. Trotzdem trifft es begrifflich die Sache besser, als wenn wir es einfach einen Kuchenboden genannt hätten. Aber das Teil ist so lecker, dass sich niemand an den Begrifflichkeiten stoßen sollte.

La Rose et la Cuisine bei Rosen-Huus Feinkost

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