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Rosenblütenaufstrich von Rosenfeines

Gräfin Hardenberg

Gräfin Hardenberg ist ein Rosenblütenaufstrich von Sven Jacobsens Rosenfeines, welcher sich durch einen eher lieblichen Rosengeschmacks auszeichnet. Obwohl die Rosensorte Gräfin Hardenberg® eine preisgekrönte Duftrose ist, finden wir hier einen angenehm mildes Rosenaroma, welcher zudem unverkennbar von einem vollmundigen Holundergeschmack begleitet wird.

 

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Der liebliche Duft der Rose und der Freiheit

Die Gräfin Hardenberg®

Gräfin HardenbergUnter den Rosensorten, welche in Deutschland populär sind, ist die Gräfin Hardenberg® eine der jüngeren Züchtungen. Sie wurde im Jahr 2001 von der Firma Tantau erschaffen und ist somit eigentlich noch im Teenageralter.

Dass die Gräfin trotzdem bereits eine sehr beliebte Rosensorte in Deutschland ist, hängt mit ihrem betörenden Duft zusammen. Diesen wussten 2002 übrigens auch die Juroren der “Premio Roma”, des internationalen Wettbewerbs für neue Rosensorten in Rom zu schätzen. Deshalb heimste die Sorte nicht nur die Goldmedaille ein, sondern wurde gleichzeitig auch mit dem begehrten Titel „beste Duftrose“ ausgezeichnet. Dass diese Auszeichnung kein Zufall war, bewies man 2010, als die Gräfin in Neuseeland wiederum als stärkste Duftrose prämiert wurde.

Bei der Gräfin Hardenberg handelt es sich um eine buschige Strauchrose, mit großen gefüllten Blüten. Sie ist öfterblühend (was für die Ernte der Blüten natürlich ein großer Vorteil ist). Ihre Blütenfarbe ist ein dunkles, beinahe schwarzes Rot.

In Frankreich wird diese Sorte übrigens unter dem Namen “Nuit de Chine” vertrieben.

Woher kommt der Name Gräfin Hardenberg?

Woher hat der Rosenblütenaufstrich Gräfin Hardenberg seinen Namen? Und weshalb wird die Rose etwa in Frankreich unter einer anderen Bezeichnung (“Nuit de Chine”) vertrieben? Diese Frage lässt sich einfach beantworten: Weil die Rose einer interessanten Person der deutschen Zeitgeschichte gewidmet wurde:

Astrid von Hardenberg (* 5. Mai 1925 in Potsdam; † 4. Februar 2015 in Berlin) war die Tochter des Widerstandskämpfers Carl-Hans Graf von Hardenberg und Renate von der Schulenburg.

Schon ihr Vater Carl-Hans Graf von Hardenberg war eine interessante Persönlichkeit. Er war Mitglied jener Verschwörungsgruppe innerhalb der Wehrmacht, welche im Rahmen des Unternehmens Walküre den Sturz Hitlers planten und welches im gescheiterten Anschlag von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf den Führer mündete. Wäre der Anschlag geglückte, wäre Graf von Hardenberg in Berlin für die Funktion des Polizeipräsidenten vorgesehen.

Es kam anders. Von Hardenberg – und seine Tochter Reinhild – wurden verhaftet. Nach einem gescheiterten Suizid wurde er ins KZ Sachsenhause verfrachtet, wo ihn Mithäftlinge durch eine improvisierte Operation vermutlich das Leben retteten. Ein verhängtes Todesurteil wurde nicht vollstreckt, weil die rote Armee das KZ zuvor erreichte.

Nach dem Krieg wurde die Familie, deren Güter in Neuhardenberg und damit in Ostdeutschland lagen, enteignet. Von Hardenberg zog nach Götting und arbeitete dort als Vermögensverwalter des Hauses Hohenzollern.

Das Unternehmen Walküre und der Widerstand gegen das NS-Regime ließ ihn zeitlebens nie ganz los. Etwa, weil er sich nach Kriegsende für die Opfer des Nationalsozialismus, insbesondere für jene welche Wiederstand geleistet haben, engagierte. Er ist einer der Mitbegründer des Hilfswerks 20. Juli 1944, einer Stiftung, welche Angehörige der Widerstandsbewegung unterstützte.

Astrid Gräfin von Hardenberg arbeitete bis 1990  als Beamtin bei der EU-Kommission in Brüssel. Nach der Wende war sie – zusammen mit einem Neffen – dafür besorgt, dass die nach dem Krieg verstaatlichten Güter 1996 wieder in den Familienbesitz überführt wurden.

Schloss Neuhardenberg uns sein Park wurden in der Folge an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband verkauft, was eine umfassende Restaurierung der Objekte ermöglichte. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband errichtete hier eine internationale Kultur- und Begegnungsstätte und gründete die „Stiftung Schloss Neuhardenberg“.

1998 gründete Astrid Gräfin von Hardenberg im Andenken an ihren Vater die Carl-Hans von Hardenberg Stiftung. Die Stiftung fördert die Ausbildung und Erziehung von Jugendlichen im Landkreis Märkisch-Oderland und in angrenzenden Gebieten. Der europäischen Gesinnung ihrer Gründerin folgend, macht das Wirken der Stiftung auch an der deutsch-polnischen Grenze nicht halt. Die Stiftung unterstützt das soziale Engagement und die schöpferischen Kräfte von Jugendlichen.

Die Rosenzüchter von Tantau ehrten mit dieser Rose also nicht nur das humanitäre Engagement der Gräfin von Hardenberg, sondern auch Ihren Vater, welcher bereit war für die Friede und Freiheit des Vaterlandes sein Leben zu lassen.

Beschreibung der Rose Gräfin Hardenberg®

  • Gräfin Hardenberg Rosenblütenauftrich Rosenfeines Rosen-HuusFamilie: Rosengewächse Rosaceae
  • Verbreitung: Hier handelt es sich um Züchtung der Gärtnerei Tantau
  • Wuchs: Aufrecht wachsende Buschrose, die bis zu 2,20m groß werden kann. Der Blütenstand ist endständig. Da die mehrblütuen Triebe recht schwer werden, neigt die Pflanze etwas dazu, auseinander zu fallen.
  • Standort: Sonnige Lagen, mit nahrhaftem Boden
  • Blütezeit: (Mai), Juni, Juli, (August), September, Oktober, (November)
  • Blüte: gefüllt, dunkelrot mit beim Aufblühen heller werdender Mitte, Blütenstand mehrtriebig, intensiver herber Duft
  • Blattgesundheit: mittel-gut (Mehltau)
  • Fruchtreife: September, Oktober, November
  • Frucht: große runde rote Hagebutte
  • Frosthärte: Relativ frosthart

Eine Besonderheit der Rose Gräfin Hardenberg® ist, dass ihre Blüten alles andere als resistent gegen Regen sind. Werden sie nass, verkleben die Rosenblüten, was für die Ernte und Verarbeitung zu einem leckeren Rosenblütenaufstrich sehr nachteilig ist. Deshalb spielt die Beobachtung des Wetters, bei der rechtzeitigen Ernte der Blüten eine wichtige Rolle.

Zusätzliche Information

Größe 8 × 8 × 8 cm
Genussnote

Kräftig

Wie schmeckt die Gräfin Hardenberg?

Dieser Rosenblütenaufstrich hat ein fruchtiges, herbes Rosenaroma, mit einer deutlich spürbaren Note an Holunderbeeren.

Wozu passt dieser Rosenblütenaufstrich?

Durch seinen eher lieblichen, fruchtigen Rosengeschack mit seiner deutlichen Note von Holunderbeeren, ist die Gräfin Hardenberg ein wunderbarer Brotaufstrich.

Natürlich passt dieser Rosenblütenaufstrich auch gut zu Salaten und zu einer gepflegten Käseplatte.

Verfügbarkeit

Die Gräfin Hardenberg ist ein reines Naturprodukt. Qualität und Quantität werden durch Wetter und Klima bestimmt. Deshalb gibt die Natur machmal mehr und machmal weniger her. Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass dieses Produkt nur beschränkt verfügbar ist. Und wenn es einmal nicht für Ihre Bestellung gereicht hat, so freuen Sie sich doch auf die nächste Saison!

Zutaten

Zucker, Wasser, Rosenblüten (10%), Säuerungsmittel: Citronensäure, Geliermittel Pektin, Sonnenblumenöl

Aufbewahrung

Trocken lagern und vor Wärme schützen

Hersteller

Sven Jacobsen, Osterdeich 106, 25845 Nordstrand

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