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Rosenblütenaufstrich von rosenfeines

Comte de Chambord

Comte de Chambord ist ein Rosenblütenaufstrich von Sven Jacobsens Rosenfeines, welcher sich durch einen herbes Rosenaroma auszeichnet. Eine feine, erfrischende Zitronennote sorgt dafür, dass das kraftvolle Rosenaroma aber nicht als aufdringlich empfunden wird.

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Rose Comte_de_Chambord Rosenfeines
Noblesse oblige. Diese alte Portlandrose legt einen brillianten Auftritt hin

Comte de Chambord

Die Comte de Chambord zählt zu den alten, den klassischen Rosen. Wobei „alt“ in diesem Falle bedeutet, dass die Züchtung des Franzon Moreau-Robert aus dem Jahre 1860 stammt. Es handelt sich dabei um eine Kreuzung zwischen einer Baronne de Prévost und einer Portland. Letztere ist der Grund, weshalb die Comte de Chambord zu den Portlandrosen gezählt wird.

Wie die meisten „alten“ Portlandrosen, verströmt sie einen intensiven Duft, was ihr zusammen mit ihren dunkelrose, samtig schimmernden Blütenblättern einen sehr edlen Auftritt ermöglicht. Die Blütenblätter sind übrigens von einer seidenpapierenen Feinheit und neigen dazu, bei Regen zu verkleben. Etwas, was bei der Ernte nicht gerne gesehen wird.

Woher kommt der Name Comte de Chambord ?

132px Blason France moderne.svg Das Rosen-Huus in Friedrichstadt - Schönes rund um das Theme RosenNamensgeber dieser Portlandrose ist Heinrich von Frankreich, Graf von Chambord. (französisch: Henri d’Artois; Henri Charles Ferdinand Marie Dieudonné de Bourbon-Artois, duc de Bordeaux, comte de Chambord). Er wurde am 29. September 1820 in Paris geboren und verstarb am 24. August 1883 in Frohsdorf (Niederösterreich).

Henri d’Artois war der leibliche Sohn von Charles Ferdinand d’Artois, dem rechtmäßigen Thronfolgers von König Karl X. von Frankreich. Allerding wurde der Vater noch vor der Geburt des Sohnes Opfer eines Mordanschlages. Nur dank der Geburt des Sohnes blieb der legitime Anspruch der Bourbonen auf den Fortbestand der Dynastie erhalten. Kein Wunder also, wenn man ihn als Geschenk Gottes betrachtete.

Ein Leben im Exil

Comte_de_ChambordDie politischen Wirren des 19. Jahrhunderts machten des Henri d’Artois allerdings nicht leicht, die Rechtsnachfolge seines Großvaters anzutreten. Als dieser 1830 nach der Julirevolution in Paris zu Gunsten seines unmündigen Enkels abdankte und ins Exil ging, waren seine Ansprüche allerdings rein hypothetisch. Zwar wurde er von den Legitimisten als neuer König ausgerufen, doch konnte er sein Amt nicht antreten. Denn auch er befand sich zu diesem Zeitpunkt in Ausland (Prag) und durchlief eine erzkonservative, absolutistische Erziehung. Ihm wurde in dieser Zeit ein Weltbild vermittelt, welches ihm später verunmöglichte, den Thron unter einer liberalen Verfassung zu besteigen. So kam es, dass Henri d’Artois, Comte de Chambord, sich zweimal (1848 und 1870) weigerte, unter den gegebenen Umständen den Königsthron zu besteigen.

So kam es, dass der legitime König von Frankreich niemals wirklich dieses Amt ausübte. Er lebte nicht einmal in seinem Land, sondern zog bis 1846 durch ganz Europa, bis er Prinzessin Maria Theresia von Österreich-Este heiratete und auf Schloss Schloss Frohsdorf bei Wiener Neustadt Wohnsitz nahm. Dort verstarb er dann auch 1883 kinderlos.

Den Comte de Chambord, König von Frankreich, kennt heute kaum mehr jemand. Die Rose, welche 1860 nach ihm benannt wurde, bleibt trotzdem ein lebendiges, politisches Denkmal.

Beschreibung der Rose

  • Rose Comte de Chambord Rosenfeines Rosenname: Comte de Chambord
  • Züchter/Jahr: Moreau-Robert,1860
  • Besonderheiten: blüht kontinuierlich, intensiver Duft
  • Rosengattung:  Portlandrose
  • Blühhäufigkeit: Öfterblühend
  • Blüte: elegant, dicht gefüllt, oft in Büscheln; bis zu 8 cm im Durchmesser
  • Blütenfarbe: dunkelrose, samtig
  • Blütengröße: groß ca. 8 – 10 cm
  • Blütezeit: Ab Mitte Juni bis ca. Ende Oktober gut remontierend
  • Duft: intensiv
  • Größe: bis 130 cm hoch
  • Laub: helles Blätter
  • Wuchseigenschaften:  aufrecht und leicht überhängend
  • Standort: Sonne bis Halbschatten, besser luftig und nicht zu heiß
  • Verwendung: Als Strauch oder Hochstamm; Besonders gut für kleine Gärten geeignet.
  • Gesundheit: sehr gesundes Laub, winterhart

Zusätzliche Informationen

Größe 8 × 8 × 8 cm
Genussnote

Liebliche Genussnoten

Wie schmeckt Comte de Chambord?

Üppig – fruchtiges Rosenaroma welches der Sorte Wenlock ähnlich ist. Allerdings hat dieser Geschmack auch ein feines Zitronenaroma, weshalb er frischer und weniger "rosig" wirkt.

Wozu passt dieser Rosenblütenaufstrich?

Der Rosenblütenaufstrich Comte de Chambord hat einen herb rosigen Geschmack. Durch seine Zitronennote – welche für alte Rosen typisch ist – ist der Rosengeschmack aber nicht allzu sehr im Vordergrund. Deshalb eignet sich dieser Aufstrich besonders für Salatsaucen und als Zugabe für die Käseplatte. Wer es gerne rosig mag, wird ihn auch als Fruchtaufstrich lieben.

Verfügbarkeit

Der Comte de Chambord ist ein reines Naturprodukt. Qualität und Quantität werden durch Wetter und Klima bestimmt. Deshalb gibt die Natur machmal mehr und machmal weniger her. Bitte haben Sie deshalb Verständnis dafür, dass dieses Produkt nur beschränkt verfügbar ist. Und wenn es einmal nicht für Ihre Bestellung gereicht hat, so freuen Sie sich doch auf die nächste Saison!

Zutaten

Zucker, Wasser, Rosenblüten (10%), Säuerungsmittel: Citronensäure, Geliermittel Pektin, Sonnenblumenöl

Aufbewahrung

Trocken lagern und vor Wärme schützen

Hersteller

Sven Jacobsen, Osterdeich 106, 25845 Nordstrand

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