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Bitte nicht kaufen!

Bitte nicht kaufen!

Wunschbecher im Rosen-Huus

Wir sehen Rosenrot

Sergio Marchionne, der verstorbene Chef des Fiat Konzerns, hat vor einigen Jahren die denkwürdige Aussage getätigt, man solle doch bitte schön seinen schnuckeligen Stromer nicht kaufen, weil er sonst Geld verlieren würde. Da fragt man sich natürlich, weshalb Fiat dieses Auto überhaupt auf den Markt gebracht hat. Die Antwort ist einfach: Weil er von der EU gezwungen wurde. Seine Flotte musste im Durchschnitt ein bestimmtes Emissionsziel erreichen. Nur dann durfte er die Dreckschleudern am anderen Ende der Skala überhaupt noch verkaufen. Weil Verluste gegen sein kaufmännisches Herz gehen, ging er deshalb einen ziemlich ungewöhnlichen Weg. E bat vor der versammelten Fachpresse darum, man solle sein Auto doch bitte nicht kaufen.

Wir möchten uns weder mit Fiat noch mit Sergio Marchionne vergleichen, aber wir haben auch Produkte im Programm, welche für uns wirtschaftlich keinen Sinn machen. An denen wir konkret gesprochen im Laden keinen Cent Gewinn machen. Im Onlineshop, in welchem wir dann noch die Versandkosten zu tragen haben (wenn die Mindestbestellsumme erreicht wird), legen wir unter dem Strich sogar drauf.

Warum es ein “bitte nicht kaufen” bei uns nicht gibt

Anders als bei Sergio Marchionne wurden wir aber nicht gezwungen, diese zu verkaufen, sondern es ist uns im Gegenteil eine große Freude. Zum Beispiel die Rosenrot-Serie, welche Doreen Stümpel auf unseren Vorschlag hin entworfen hat. Diese ist ihr sehr gut gelungen und deshalb eine wahre Zierde für unseren Laden. Wenn uns etwas ans Herz gewachsen ist, dann ist Geld auch nicht mehr so wahnsinnig wichtig. Dann leisten wir gerne unseren Beitrag, dass Künstlerinnen wie Doreen eine zusätzliche Plattform erhalten, auf welche sie ihre Werke verkaufen können. Gerne auch online.

Weil aber jedes Fass auch einen Boden braucht, haben wir im Onlineshop eine klitzekleine Änderung vorgenommen. Kaum spürbar. Weil bei uns der Versand ab einem Betrag von 25.- EUR kostenlos ist, bleiben wir bei den Rosenrot Keramikteilen auf den Kosten sitzen. Dies haben nun insofern ausgeglichen, als die einzelnen Tassen, Becher, Teller, Vasen in Onlinevertrieb einen Hauch teurer sind als bei uns im Laden. Nicht viel, aber genug, um in etwas kostenmäßig rauszukommen. Und seien wir einmal ehrlich: Im Laden zu kaufen ist eh schöner, als sich am Bildschirm eine ungefähre Vorstellung zu machen. Also kommen Sie doch einfach vorbei und sparen sind den Miniaufschlag.

Auf jeden Fall aber zu wenig, um Sie vor einem Kauf abzuschrecken. Nicht kaufen ist also keine Option.

Ein Vorschlag:

Besuchen Sie doch vor Ihrer Reise nach Friedrichstadt unsere Seite, mit der Rosenrot Keramik von Jan und Doreen Stümpel und machen Sie sich ein Bild. Wenn es Ihnen gefällt, kommen Sie zu uns ins Rosen-Huus und kaufen sich das, was Ihnen besonders gefällt, zum besonders günstigen Lokalpreis. Wenn Sie keine Zeit haben, um zu uns nach Friedrichstadt zu kommen, kaufen Sie zähneknirschend trotzdem online auf rosen-huus.com. Trösten Sie sich dabei mit dem Gedanken, dass eine branchenübliche Verrechnung der Versandkosten wohl teurer käme.

Glücksengel Rosalie

Glücksengel Rosalie

Ein Lichtblick für Friedrichstadt:

Die göttliche Rosalie

Eigentlich sollte das Jahr 2020 unser Jahr werden. Monatelang haben wir uns darauf vorbereitet. So richtig gut ist es bisher nicht gelaufen, da verrate ich Ihnen vermutlich nichts Neues. Aber jetzt wird alles anders.  Denn nun haben wir im Rosen-Huus zu Friedrichstadt eine Wunderwaffe gegen all den Unbill, welches die Welt im Allgemeinen und die Rosen-Hüsler im Speziellen seit Wochen und Monaten trifft: Rosalie, der rosige Engel aus der Werkstatt von Doreen Stümpel.

Rosaline is a Devine

Seit wir unseren Laden am Markt 22 in Friedrichstadt eröffnet haben, steht die Keramik von Wunschbecher in unseren Verkaufsregalen. Damit das thematisch passt, hat Doreen Stümpel ihr Sortiment angepasst. Ihr hübsches Rosen-Design wird seit 2019 exklusiv für das Rosen-Huus produziert. Darauf sind wir sehr stolz.

Nun hat sie ihrer Serie mit Rosalie eine nahezu göttliche Krone aufgesetzt. Wobei die dralle Dame kein Verkaufsprodukt, sondern eine treue Wegbegleiterin sein wird. So unwahrscheinlich es auch klingen mag: Rosalie hat keine Schwester. Sie ist ein Einzelkind und wird es bleiben. Umso glücklicher sind wir darüber, dass sie ausgerechnet bei uns gelandet ist. Halleluja!

Naja, hoffen wir einmal, dass die Hübsche tatsächlich eine Glücksgöttin ist, denn Glück können wir in diesem Jahr tatsächlich brauchen. Natürlich nicht nur wir im Rosen-Huus, sondern ganz Friedrichstadt. Aus diesem Grunde stellen wir als Akt der Solidarität – aber ohne Präjudiz und sonstige Ansprüche für die Zukunft – die ganze Stadt unter den Schutz des kleinen Glücksengel*ins. Aber nur für dieses Jahr. Wer kann schon sagen, wie hoch das Glückspotenzial eines Engels ist?

Würde sich das Glückspotenzial nicht auf die Größe, sondern auf das Gewicht beziehen, wäre der Speicherwert an Glück vermutlich größer. Rosalie bringt ganz schön was auf die Waage. Die beschwingte Leichtigkeit der Figur bezieht sich nur auf den optischen Eindruck!

Solidarität

Ab dem kommenden Montag, den 20. April könnten wir wie alle Geschäfte in der Innenstadt, das Rosen-Huus wieder öffnen. Ob und in welchem Umfang wir es tun, ist noch nicht entschieden. Wirtschaftlich wird das wohl auf mittlere Frist wenig Sinn machen. Wenn aber alle Betriebe so denken, würden auch die verbliebenen Kunden von einem Besuch von Friedrichstadt abgehalten. Zu öffnen ist also in erster Linie eine Frage der Solidarität. Den meisten Betriebsinhabern wird der symbolische Schutz unserer Rosalie vermutlich zum Überleben reichen.

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