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Wassermelone à la Rose

Wassermelone à la Rose

Ein königlicher Fruchtsalat aus Wassermelone

​Es gibt nicht viele Dinge, welche bei einer drückenden Bullenhitze erfrischender schmeckt, wie eine kühle Wassermelone. In südlichen Ländern wird sie deshalb gerne als krönender Abschluss eines leckeren Essens gereicht. Tja, Südländer wissen die Schätze der Natur zu würdigen. Ganz egal wie einfach und günstig sie zu haben sind. Bei uns gibt man sich mit einer Frucht zum Dessert in aller Regel nicht zufrieden. Ein Fehler.

Wir Schweizer sind ja aus deutscher Sicht ein Mittelding zwischen Nordländer und Südländer. Also zumindest geografisch. Auf jeden Fall sind wir bekannt für unsere Bereitschaft Kompromisse einzugehen. Zur Not auch mit dem Teufel! Aber in diesem Fall ist das gar nicht nötig. Dieses Dessert ist nämlich eine gelungene Mischung aus einfach, süß und raffiniert. Eine in Rosenblüten-Aufstrich eingelegte Wassermelone mit einem Hauch Zitronensaft. Viel einfacher kann man ein Dessert nicht zaubern!

Zutaten
  • 1/4 einer  kleinen Wassermelone pro Person
  • 1 EL Rosenblütenaufstrich “Lady Like” pro Person
  • 1 Spritzer Zitrone (pro Person)

Variante:

Zubereitung

Dieses Dessert ist wirklich einfach und kann von jeder Person, welche ein Messer bedienen kann, ausgeführt werden.

Man nehme 1/4 einer kleinen Wassermelone pro Person, führe das Messer exakt entlang der Schale und trenne so das Fruchtfleisch von der dicken grünen Haut.

Das Fruchtfleisch wird in mundgerechte Würfel zerkleinert.

Pro Portion gibt man einen EL eines Rosenblütenaufstrichs von Rosenfeines (wir empfehlen die Sorte Lady-Like) und einen Spritzer Zitronensaft zum Fruchtfleisch.

Der Wassermelonen-Fruchtsalat wird mit den Zutaten vermengt. Dann lässt man ihn einige Minuten in der Kühle ziehen. Nicht zu lange, sonst entzieht der Zucker der Wassermelone das Wasser.

In einer Schale servieren.

Als Variante (und wenn keine Kinder am Tisch sind) kann man den Wassermelonen-Fruchtsalat noch mit einem Schuß Rosengeist verfeinern.

Wassermelone TonaltoP.S. Wem die Schale auf unserm Beispielsbild gefällt: Sie stammt aus der Keramikwerkstatt Tonalto unserer lieben Freundin Maria Ziaja aus Friedrichstadt und ist dort auch käuflich zu erwerben. Es gibt dazu natürlich auch den elektronischen Weg. Wir empfehlen aber dringend, die Werkstatt und ihren Laden zu besuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

La Rose et la Cuisine bei Rosen-Huus Feinkost

Glutenfreies Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure”

Glutenfreies Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure”

Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure”

Dem Zufall sei Dank!

Himbeeren passen immer und überall. Zumindest in meiner Welt. In diesem wirklich köstlichen Dessert spielen die Himbeeren aber nur eine Nebenrolle. Das erstaunte niemanden mehr als mich selber. Aber was will man machen, wenn einen die eigene Improvisationskunst dazu verleitet Neuland zu betreten und man dabei einen zufälligen Coups landet? Richtig: Zurücklehnen und genießen. Habe ich an jenem Abend auch getan und heute möchte ich Euch daran teilhaben lassen. Voilá ich präsentiere: Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure” !

Das Spezielle an dieser Tarte ist, dass sie glutenfrei daherkommt. Kein Zufall, sondern meiner eigenen Unverträglichkeit geschuldet. Als Basis für den Teig haben wir kein Mehl, sondern Löffelbiskuits von Schär. Die waren für eine anderes Dessert gedacht, welches jedoch mangels Erdbeeren nicht umgesetzt werden konnte.

Löffelbiskuits von Schär sind … ok … aber natürlich nicht mit den klassischen Weißmehlteilchen zu vergleichen. Denn sie sind immer trocken. In diesem Fall war das aber ein Glücksfall, weil sie sich so leicht zerbröseln liessen. Dass meine erste Idee eigentlich ein Himbeeren Crumble war – geschenkt. Manche Dinge kann man eben nicht planen, sondern sind dann am besten, wenn sie aus dem Bauch heraus entstehen.

Das Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure” für jede Gelegenheit

Die Himbeer-Tartelette “Jude d’Obscure” kann man sowohl als Dessert, als auch am Nachmittag zum Tee servieren.

Zutaten
Tartelette
Himbeer Belegung
  • 250 g frische Himbeeren
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Rosenblütenaufstrich Jude d’Obscure
Sahne Topping
  • 200 ml universelle Schlagcreme (vegan)
  • 8 g Vanillezucker
  • 40 g Puderzucker

 

Zubereitung

Tartelette

Himbeer-Tartelette Glutenfreier Boden für TarteLöffelbiskuits zerbröseln, alle Zutaten zugeben und mit einem Stabmixer zu einem kompakten Teig vermengen.

Ein Kuchenblech mit Backtrennfolie bedecken und den Teig darauf auf ca. 5 mm Dicke auswallen.

In einem vorgewärmten Backofen bei 200°C für 20 Minuten backen. Der Teig ist heiß noch nicht fest. Das wird er erst beim Abkühlen.

Nach dem Abkühlen die Tartelette mit einem Glas die Böden der Tartelette ausstechen. (Den Rest zur Seite stellen. Er wird vermutlich im Nachgang von den Gästen auch ohne Himbeeren verdrückt…)

 

Himbeer Füllung

Die Himbeeren mit dem Zucker und dem Rosenblütenaufstrich “Jude d’Obscure” vermengen und gekühlt mindestens eine Stunde lang kühl, aber nicht kalt ziehen lassen.

 

Sahne Topping

Die vegane Schlagcreme mit dem Vanillezucker und dem Puderzucker steif schlagen.

 

Himbeer-TarteletteDie Tarteltette mit dem Saft der Himbeer Füllung leicht eintränken, mit den marinierten Himbeeren belegen und ein Sahnehäubchen aufsetzen. Fertig!

Schlussbemerkung zur Himbeer-Tartelette

Tartelettes sind eigentlich relativ geschmacksneutral – also weder süß noch salzig und schon gar nicht feucht. Dieses Tartellete ist süß und saftig weich. Trotzdem trifft es begrifflich die Sache besser, als wenn wir es einfach einen Kuchenboden genannt hätten. Aber das Teil ist so lecker, dass sich niemand an den Begrifflichkeiten stoßen sollte.

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