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Weshalb Flüssigshampoos zu Plastikmüll im Meer führt

Herkömmliche Haarpflegeprodukte und Shampoos sind flüssig. Um sie zu transportieren, müssen sie in Plastikflaschen verpackt werden. Damit die wässrige Lösung eines Shampoos einen substanzvollen Eindruck hinterlässt, wir ihr Silikon beigemischt. Um besondere Glanzeffekt zu erzielen und den Massageeffekt zu verstärken, werden Mikro- & Nanopartikel beigesetzt. Wir zeigen, weshalb dies zu immer Plastikmüll im Meer führt und weshalb dies schlecht für die Umwelt und unsere Gesundheit ist.

Plastikmüll im Meer – wer ist daran schuld?

Woher kommt all der Plastikmüll im Meer, welcher sich inzwischen alleine im Atlantik über eine Fläche der Größe Texas ausbreiten soll? Von den anderen. Etwa den Italienern, von denen wir alle wissen, dass sie ein gestörtes Verhältnis zum Erhalt ihrer paradiesischen Landschaften haben. Oder den Afrikanern, welche bekanntlich auf Müllbergen leben. Oder den Asiaten, denen nichts heilig ist. Schon gar nicht die Umwelt.

Dass wir selber mit unserem Konsumverhalten dafür sorgen, dass die Welt immer mehr vermüllt, vergessen wir nur zu gerne. Ein typisches Beispiel hierfür ist das an sich unverdächtige Shampoo. Wem käme in den Sinn, dass herkömmliche Shampoos echte Dreckschleudern sind?  Wenn Sie es nicht bereits schon wissen, werden wir Ihnen die drei Problemfelder der Shampoos zeigen. Diese sind mitverantwortlich, dass immer mehr Plastikmüll im Meer landet. Und wir werden Ihnen zeigen, wie unnötig das ist, denn man kann es ohne Einbußen an Qualität der Haarpflege und Bequemlichkeit leicht ändern.

Silikone sind Kunststoffe aus Mineralölen. Sie sind biologisch nicht das, was man als abbaubar bezeichnen würde. Sie fließen einfach mit dem Wasser in die Gewässer und dort bleiben sie dann auch. Zumindest solange, bis von Flora und Fauna aufgenommen werden und dann irgend wann wieder über die Nahrungskette bei uns auf dem Teller landen. Wieder.

Problemfeld 1: Die Plastikflaschen

Herkömmliche Shampoos sind flüssig. Deshalb lagert man sie in Plastikflaschen. Diese sind leicht, billig zu produzieren und erlauben ein Höchstmaß an Gestaltungsmöglichkeiten. Letzteres ist für das Marketing extrem wichtig, gibt doch das Shampoo als solches wenig her, was Glamour verbreitet.

Nachteil der Einwegflaschen ist, dass sie nach Gebraucht nicht mehr gebraucht werden können. Die Recyklierung funktioniert nicht wirklich, also wird die Flasche in den Müll geworfen und wenn immer möglich verbrannt. Mit jeder Flasche steigt der Meeresspiegel unmerklich ein wenig. So wenig, dass es uns nicht zu kümmern braucht.

Plastikflaschen, welche den Weg in die Müllverbrennung nicht finden, vergammeln. Das sieht nicht schön aus, ist aber nicht das eigentlich schlimme. Schlimm ist, dass Kunststoffe nur deshalb weich sind, weil bestimmte Weichmacher dafür sorgen. Verdunsten diese, wird der Kunststoff brüchig und zerfällt in immer kleinere Einzelteile. Diese werden vom Wasser weggetragen und gelangen so in Flüße, Seen und die Weltmeere.

Die an der Oberfläche der Meere schwebenden Plastikteile aus Taschen, Flaschen, Kesseln oder anderen Kunststoffartikel sehen nicht schön aus. Sie verunstalten die Gewässer und deren Ufer, sind aber nicht das größte Problem. Richtig problematisch sind die Kleinstteile, welche von den Lebewesen dieses Planeten direkt oder indirekt aufgenommen und verdaut werden. Sie vergiften uns nach und nach. Kunststoffe sind bereits ein fester Bestandteil unseres Blutes.

Problemfeld 2: Silikone

Shampoos wären eigentlich leicht flüssige wässrige Lösungen. Damit sie gehaltsvoller wirken, damit sie auf der Hand ein edel wirkendes Häufchen bilden, setzt die Industrie den Shampoos Silikone zu. Das mag zwar schön aussehen, ist nach dem Einsatz jedoch eine richtige Schweinerei. Denn das Silikon dient nur der Konsistenz und wird nach Gebrauch ohne weiteren Nutzen einfach weggespült. Doch nur weil es den Abfluss runter läuft ist es noch lange nicht weg. Es ist nur nicht sichtbar.

Silikone sind Kunststoffe aus Mineralölen. Sie sind biologisch nicht das, was man als abbaubar bezeichnen würde. Sie fließen einfach mit dem Wasser in die Gewässer und dort bleiben sie dann auch. Zumindest solange, bis von Flora und Fauna aufgenommen werden und dann irgend wann wieder über die Nahrungskette bei uns auf dem Teller landen. Wieder.

Problemfeld 3: Mikro- & Nanopartikel

Egal ob es darum geht, der Kopfhaut bei der Haarreinigung eine zusätzliche Massage zu verleihen oder dem Haar einen besonderen Farb- und Glanzeffekt zu verleihen: Mikro- und Nanopartikel in Shampoos zeugen von einem verantwortungslosen Umgang mit der Natur.

Denn die Teilchen gelangen auch hier direkt in die Gewässer. Dort werden sie nicht abgebaut, sondern reichern sich in den Zellstrukturen von Pflanzen und Tieren nach und nach an. Klein und unsichtbar werden sie danach wieder über die Nahrungskette von uns aufgenommen.

Fazit

Natürlich sind flüssige Shampoos nicht die Hauptursache für die Vermüllung unserer Meere mit Kunststoffen. Aber sie haben einen messbaren Einfluss auf den Zustand unserer Gewässer. Was die Angelegenheit so schlimm macht, ist die Tatsache, dass hinter dieser Verschmutzung kein wirklicher Nutzen steht. Man könnte die Kunststoffproblematik von Shampoos ohne jede Einbuße an Qualität und Bequemlichkeit lösen. Einfach indem man die Gewohnheit ändert und nicht mehr flüssige Industrieware einsetzt, sondern feste Shampoos. Gerne auch in Bio-Qualität, aber darauf kommt es in diesem Problemkreis nicht wirklich an.

So entsteht beim Haarewaschen kein Plastikmüll im Meer

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Wie man Plastikmüll im Meer vermeidet

Wenn Sie mehr erfahren möchten, wie man Plastikmüll im Meer vermeidet, besuchen Sie doch diese Seite:

https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/plastikmuell-vermeiden/

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